Klaus-Heinrich Standke Ein Leben im Zeichen der internationalen Zusammenarbeit Impressum | Datenschutzerklärung
Startseite > Persönliches > Lebenslauf

Klaus-Heinrich STANDKE

geboren am 3. Juli 1935 in Remscheid
verheiratet mit Christina Freiin von Welck
zwei Söhne, Eckhart Achatus und Christian Donatus
aus erster Ehe mit Minette von Krosigk

1951-1960

Lehrzeit, und anschließend Exportsachbearbeiter; Stahlwerke Röchling-Buderus AG, Wetzlar
Vorstandsassistent, Koch & Sterzel AG., Essen,
stv. Exportleiter, Ian Stach Ltd., London und Geschäftsführer deren Niederlassung in Berlin, der Gesellschaft für Stahlhandel GmbH
Kaufmännischer Direktor, J.J. Saunder Limited, London und Paris.

1960

Prüfung 'Zulassung zum Hochschulstudium ohne Reifeprüfung' (Begabtenabitur), Goethe-Gymnasium, Frankfurt.

1960-1966

Wirtschaftswissenschaftliches Studium,
Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Frankfurt/Main (WS 1960/61),
Université de Paris à la Sorbonne (SS 1961),
seit 1961 Technische Universität, Berlin,
1962 Humanistische Prüfung,
1963 Vordiplom, 1964 Diplomprüfung (Diplom.-Kaufmann),
SS 1962 - SS 1964 Studentischer Fakultätssprecher,
1965-1966 Hilfsassistent am Lehrstuhl für Industriebetriebslehre.

1970

Promotion zum Dr. rer. pol., Technische Universität Berlin.
1993 Ehrenpromotion an der Wirtschaftsuniversität Posen.
1994 Ehrenpromotion an der Internationalen Universität Moskau.

1966-1974

Mitarbeiter, zuletzt im Range eines ‚Counsellor’ (Abteilungsleiters), in der Wissenschaftsdirektion der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Hiervon für sechs Jahre freigestellt als hauptamtlicher Generalsekretär der unter OECD-Schirmherrschaft gegründeten Europäischen Vereinigung für das Management der Industrieforschung (EIRMA) in Paris, der rund 170 der größten forschungsintensiven Industrieunternehmen  aus 17 europäischen Ländern angehören. Gründungspräsident und Ehrenpräsident: Prof. Dr. Dr.h.c.mult. H.B.G. Casimir +, Forschungsvorstand der N.V. Philips' Gloeilampenfabrieken, Eindhoven.

1974-1980

Nach dem Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zur UNO als erster Deutscher Direktor für Wissenschaft und Technologie bei den Vereinten Nationen in New York. In dieser Eigenschaft Sekretär des wissenschaftlich-technischen Beirates der Vereinten Nationen (ACAST), Sekretär des wissenschaftlichen Beratungskomitees des Generalsekretärs (SAC) und Vorsitzender des wissenschaftlich-technischen Koordinierungsausschusses des Systems der Vereinten Nationen. Verantwortlicher Direktor für den Wissenschafts- und Technologie-Ausschuß der Vereinten Nationen (CSTD) und hiermit  u.a. verantwortlich für Planungskonzept und Vorbereitung der Welt-Wissenschafts- und Technologiekonferenz der Vereinten Nationen (UNCSTD) im August 1979 in Wien und des ihr vorausgegangenen Forums der Weltwissenschaftsgemeinschaft (ACAST Colloquium).

1980-1990

Verschiedene Aufgaben in der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Paris: Stv. Beigeordneter Generaldirektor für die Außenbeziehungen; Ständiger persönlicher Vertreter des Generaldirektors bei dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in New York und Vorsitzender der Interagency Task Force für operationelle Aktivitäten des Systems der Vereinten Nationen; Leitender Direktor im Sektor für Natur- und Ingenieurwissenschaften. Bis 1999 ehrenamtlicher Sonderberater des Generaldirektors im Range eines Beigeordneter Generaldirektors. Mitglied des Beratungskomitees zur Vorbereitung der Weltwissenschaftskonferenz (WSC), 26.6.-1.7.1999 in Budapest; Mitglied im Internationalen Wissenschaftlichen Beratungskomitee des Generaldirektors (ISAB).

1990-1995

Gründungspräsident und hauptamtliches Mitglied des Vorstandes der OstWestWirtschaftsAkademie GmbH. (OWWA), Berlin. Gesellschafter: BDI, DIHT, IHK zu Berlin sowie der OWWA-Förderverein, zu dem rund 80 im Ost-West-Geschäft engagierte Industrieunternehmen, Banken und Beratungsfirmen zählten. Ehrenvorsitzender des Vorstands: Dipl.-Ing. Kurt Schips, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH.; Vorsitzender des Vorstands: Dr. Gerhard Liener +, Finanzvorstand der Daimler-Benz AG.

Nach dem Ausscheiden aus der Geschäftsführung  Ende 1994 Überwechseln in das OWWA-Kuratorium.

1996-2002

Gründungspräsident der Internationalen Akademie Schloß Baruth GmbH, in deren Kuratorium  rund 100 Persönlichkeiten  von 25 Ländern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik sowie aus internationalen Regierungsorganisationen zusammenfanden. Vorsitzender des Kuratoriums: UNESCO-Generaldirektor Féderico Mayor. Gesellschafter: Mirco Nowak, Julian Graf Solms-Baruth und Klaus-Heinrich Standke.

2003

Gründungspräsident des Komitees zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit e.V. ('Weimarer Dreieck'), welches unter Schirmherrschaft der drei Gründungsväter des Weimarer Dreieck, der damaligen Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens, Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski gegründet wurde.

 



REMSCHEID1935-1937
HEUCHELHEIM-GIESSEN1938-1945
MONTABAUR1945-1951
WETZLAR1951-1956
ESSEN1957
LONDON1957-1959
PARIS1959-1960
BERLIN1961-1966
PARIS1966-1974
NEW YORK1974-1980
PARIS1980-1981
NEW YORK1981-1983
PARIS1983-1990
BERLIN1990-
CABOURG2001-